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Webzine n°51. Juni 2000

Liebe EUROCIRCLE - PARTNER,

Der 9. Mai 2000 und damit auch die Feierlichkeiten, mit denen wir den Europatag wie auch das Erscheinen unserer 50. Ausgabe der EC-News begingen, sind vorüber. In unseren Räumlichkeiten konnten wir zu unserer großen Freude beinahe alle (regional ansässigen) Freunde und Förderer EUROCIRCLEs begrüßen. Nachmittags und Abends nahmen Presse, Funk und Fernsehen regen Anteil an den zahlreichen, von uns (mit)- organisierten Debatten, Informations- und Kulturveranstaltungen. Die lokale Tageszeitung "La Provence" begrüßte insbesondere, daß durch unsere Aktionen "Europa nicht in den Sälen der Grandhotels geblieben ist, sondern auf die Straßen und zu den Mitbürgern hinuntergestiegen ist".
In höheren Gefielden sondierten Bundeskanzler Gerhard Schröder gemeinsam mit Außenminister Fischer bei einem Staatsbesuch in Paris, welche Strategien und Möglichkeiten zur Umsetzung der anstehenden und notwendigen Reformen der EU-Institutionen - insbesondere in Hinsicht auf flexiblere Regelungen für die Erweiterung der Union – eingeleitet werden müssen.
Die deutsch-französischen Beziehungen beurteilte der deutsche Bundeskanzler als uneingeschränkt gut; und zwar so gut, wie schon lange nicht mehr: "Wir arbeiten sehr eng zusammen, wir haben miteinander keine Probleme; es gibt keine Schwächeperiode; der Motor läuft; er stottert nicht, sondern dreht rund und wird jeden Tag mit Treibstoff versorgt".
(Die Entgleisung des französischen Innenministers, der die föderalen Europa-Visionen Joschka Fischers in einen Zusammenhang mit imperialem deutschen Großmachtsgehabe, resultierend aus nicht ausreichend aufgearbeiteter Nazivergangenheit setzte, möchte EUROCIRCLE nicht kommentieren. Die Reaktionen – unabhängig der politischen Couleur - von Cohn-Bendit bis Giscard d’Estaing sprechen für sich, allerdings wäre eine offizielle Stellungnahme seitens der französischen Regierung angebracht.)
Dem schwächelnden EURO wußte Schröder ebenfalls Erfreuliches abzugewinnen: der Kurs sei zwar im Verhältnis "zum Dollar völlig unterbewertet, was der deutschen Exportwirtschaft aber auch klare Chancen biete"...
...dann braucht EUROCIRCLE ja nur noch "deutsch" mit "europäisch" auszutauschen (um dem Satz einen Sinn zu geben), eine dieser klaren Chancen zu ergreifen, (beispielsweise die EC-News künftig im Kongo zu vertreiben) und alles wird gut...
....dies erwartend und dabei auch noch einen schönen Sommeranfang erhoffend

Ihre EC-Redaktion