KA Sanatorium Hera
1090 Wien, Löblichgasse 14
tel./fax.: 00 43 1 31 350 DW 118


Die Privatkrankenanstalt Sanatorium Hera ist ein renommiertes Krankenhaus mit einer nunmehr bald 100 jährigen Geschichte. 1937 übernahm die Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien (KFA) das Sanatorium Hera und machte für seine Mitglieder aus dem einstigen Entbindungshaus ein modernes Spital auf höchstem medizinischem Niveau, das schwerpunktmäßig im operativen Bereich tätig ist.

Auf den Pflegestationen werden jährlich ca. 7.200 Patienten stationär medizinisch betreut. Die Ambulanzen aller Fachrichtungen verzeichnen jährlich etwa 33.000 Patienten mit 64.000 Behandlungen.

Das Sanatorium Hera erbringt seine Leistungen insbesondere auf folgenden Gebieten:

1. Stationäre Abteilungen
· Chirurgische Abteilung
· Orthopädie
· Urologie
· Augen,
· HNO
· Neurologie
· Gynäkologie

2. Institute:
· Institut für Zahn- Mund -, und Kieferheilkunde
· Institut für Physikalische Medizin
· Institut für Bildgebende Diagnostik IBD

3. Ambulanzen:
· Hals, - Nasen - und Ohrenkrankheiten
· Urologie
· Neurologie
· Chirurgie
· Plastische Chirurgie
· Gynäkologie
· Orthopädie
· Augen
· Innere Medizin
· Labormedizin

4. OP Bereich
· 3 Aseptische Op`s mit Nebenräumen
· 2 Septische OP`s mit Nebenräumen
· 1 Chirurgische Endoskopie (Tagesklinik mit Nebenräumen
· Urologische Endoskopie


Die Krankenanstalt Sanatorium Hera setzt sich durch das Engagement für die Umwelt das Ziel, Ihren Kunden Dienstleitungen mit hohem medizinischen Standard und gleichzeitig möglichst geringer Belastung der Umwelt zu bieten.
Das Sanatorium versteht den Schutz der Umwelt als Teil des umfassenden Qualitätsverständnisses.

Die Auszeichnungen der Stadt Wien als Sieger der 1. Wiener Mistvermeidungsmeisterschaft 1999 und als Abfallmanager 2000 zeigen die hohe, auch öffentliche Anerkennung für die bereits realisierten Maßnahmen zum Schutz der Umwelt.

Die Teilnahme am IEM life Projekt zum Aufbau des Umweltmanagementsystems war daher die logische Fortsetzung des eingeschlagenen, erfolgreichen Weges zum Schutz der Umwelt.

Bisher konnte die 1. Umweltprüfung abgeschlossen werden. Den Mitarbeitern wurden das Projekt vorgestellt, die Umweltpolitik ist in Kraft gesetzt, die ersten Kapitel des Umweltmanagementhandbuch samt den entsprechenden Verfahrensanweisungen sind erstellt, für alle umweltrelevanten Tätigkeiten liegen Stellenbeschreibungen vor. Die wichtigsten Schulungsunterlagen für das e-learning Tool sind erarbeitet, erste Schulungen sind erfolgt.

Das Rechtsmanagement, das systematisch die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen im Umweltschutz überwacht, ist in Arbeit. Das engagierte Umweltteam der Hera wird zusammen mit dem neuen Verwaltungsdirekor das von seiner Vorgängerin initierte Projekt fortsetzen und die noch ausstehenden Elemente des Umweltmanagementsystem vervollständigen.

UMWELTMANAGMENT GOBO DUSICA
Wien, 14.05.2003

 

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Gesundheitseinrichtung für die Regionen:
Senese, Alta Val d'Elsa, Val di Chiana, Amiata Senese

Hauptsitz: Via Roma 75 - 53100 Siena
Steuernr. 00388270522

 

Geschichte des Projekts IEM - Gemeinschaftsprogramm LIFE


Die Gesundheitseinrichtung USL7 hatte bereits mit einigen europäischen Partnern im Projekt "Qualitätsmanagement und Materialcontrolling in europäischen Gesundheitseinrichtungen" im Rahmen des europäischen Programms "Leonardo da Vinci" (1999 - 2001) zusammengearbeitet. Ziel des Projekts war die Schulung von Multiplikatoren in der Abfallwirtschaft im Krankenhaus. In der letzten Projektphase haben die Partner den Wunsch geäußert, die begonnenen Aktivitäten in einem Folgeprojekt zu vervollständigen und noch stärker den Aspekt des Umweltmanagements für alle anderen umweltrelevanten Bereiche zu berücksichtigen.

Projektstruktur


Projektziele

- Zertifizierung nach EMAS von zwei der drei Krankenhäuser der USL 7
- Realisierung eines Hauptprozesses im Umweltmanagement und Integration in die bestehenden Prozesse des QM
- Einführung eines eLearning-Systems
- Präsenz- und eLearning Schulungen der Multiplikatoren
- Erarbeitung von Schulungsmodulen für Präsenz- und eLearning-Schulungen durch die Multiplikatoren für das Krankenhauspersonal

Das Erlangen des EMAS-Zertifikats bedeutet für unsere Einrichtung einen sehr hohen Prestigegewinn, da die USL die erste nach EMAS zertifizierte Gesundheitseinrichtung in Italien wäre. Die Einrichtung eines funktionierenden Umweltmanagementsystems würde außerdem zu einer Bündelung und besseren Koordination der derzeit in verschiedenen Bereichen durchgeführten umweltrelevanten Aktivitäten und zu einer effektiveren Kontrolle dieser führen.

Die von der USL verfolgte Strategie sieht die Beschreibung eines weiteren Hauptprozesses mit den Nebenprozessen für die Bereiche feste Abfälle, Abwasser, Lärm, Emissionen in die Luft und Energieverbrauch nach dem Vorbild der bereits beschriebenen Hauptprozesse im Qualitätsmanagement.

Wenn die erwarteten Ziele erreicht werden, wird dies nicht nur zur Einsparung von Energie, sondern auch zur einer Reduzierung der Umweltbelastung auf die natürliche Umwelt und auf das Krankenhaushauspersonal, Patienten und Besucher führen.

Durchgeführte Aktivitäten

· Nominierung einer Arbeitsgruppe, deren Vorsitz der medizinische Direktor hat. Der medizinische Direktor arbeitet die notwendigen Arbeitsschritte im Detail aus und kontrolliert deren Umsetzung in den verschiedenen Arbeitsphasen.
· Bildung einer multidisziplinären Arbeitsgruppe mit der Aufgabe der Entwicklung von Prozessen und der Erstellung notwendiger Dokumente.
· Durchführung einer Umweltanalyse mit Hilfe von Checklisten, die mit den anderen europäischen Partnern abgestimmt wurden.
· Ausarbeitung umweltrelevanter Dokumente.
· Prozesskontrolle und Implementierung in den Hauptprozess des Qualitätsmanagementsystems.

Schulung
-Ermittlung der Schulungsbedarfe auf der Grundlage einer Befragung einer repräsentativen Gruppe des Krankenhauspersonals.
-Durchführung einer nationalen Schulung für die Multiplikatoren der USL im Umweltmanagement im Herbst 2002.
-Teilnahme an zwei transnationalen Schulungswochen im November 2002 und März 2003 für die Multiplikatoren der europäischen Krankenhäuser.
-Planung der Inhalte von Schulungsmodulen für das Krankenhauspersonal und Abstimmung mit den europäischen Partnern.

Verantwortlichkeiten im Projekt
In der USL7 wurde die folgende Struktur für die Projektarbeitsgruppe festgelegt:

1. Koordination:
Dr. Valerio Del Ministro (Zentrales QM),
Dott. Custode Marchese (Schulungsleiter),
Dr. Luigi Tonelli (Krankenhausdirektor von Val D'Elsa),
Dr.ssa Rosa La Mantia (Krankenhausdirektorin von Val Di Chiana),
Dr. Gabriele Vernarecci (Krankenhausdirektor von Amiata).

2. Qualtitätsmanagement, EMAS und Umweltprozesse:
Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragter Dr. Valerio Del Ministro,
Krankenhausdirektoren, ein Vertreter der EDV,
I.P. Paola Trapè vom Krankenhaus Val D'Elsa, I.P.
Marina Trevisan vom Krankenhaus Val Di Chiana.

3. Schulung und Verwaltung des Projekts:
Projektverantwortlicher Dott. Custode Marchese,
Sig.ra Marta Del Santo, Projektsekretariat,
je 1 Schulungsleiter für die beteiligten Krankenhäuser.

4. Multiplikatorengruppe EMAS , die an den transnationalen Schulungen teilnimmt.

5. Verschiedene Arbeitsgruppen (Abfall, Wasser, Energie, Lärm), die jeweils an der Umsetzung eines definierten Umweltziels arbeiten.

Dokumentation
Im Rahmen des einzurichtenden Umweltmanagementsystems sind bereits die ersten umweltrelevanten Verfahrensanweisungen und Prozessbeschreibungen in das Qualitätshandbuch aufgenommen worden. Die Verantwortlichkeiten jedes Mitarbeiters mit umweltrelevanten Funktionen in den verschiedenen Abteilungen sind benannt, die Hauptverantwortung liegt bei der Krankenhausdirektion der einzelnen Krankenhäuser und schließlich in der zentralen Direktion der USL 7.


Informationen - Verbreitung
Auf der Webseite der USL 7 ist eine Seite mit Informationen über das Projekt sowie Links von umweltrelevantem Interesse für die Mitarbeiter/innen bereit gestellt. Im Intranet der USL 7 können die Mitarbeiter/innen auf die umweltrechtlichen Bestimmungen und Richtlinien zu greifen.

 

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INSTITUT PAOLI-CALMETTES
MARSEILLE

Didier PETIT
LIFE III Etappenbericht
11 April 2003

1/ Umweltrelevante Aktivitäten

Die Direktion des Instituts hat im September 2002 eine Umweltpolitik verfasst und ein Umweltkomitee gegründet, das sich aus den Multiplikatoren, Fachexperten und einem Verantwortlichen zusammensetzt.

Im Oktober 2002 wurde eine Umweltanalyse mit Hilfe von19 Checklisten vorgenommen, die von den Abteilungsleitern der Abteilungen mit umweltrelevanten Aktivitäten durchgeführt wurde. Diese Checklisten zeigen Handlungsbedarf vor allem beim Abfall und Energie auf.

Auf der Basis der im Internet zur Verfügung stehenden geltenden Gesetze für Gesundheitseinrichtungen in Frankreich wurde im Januar 2003 ein Register mit den relevanten Umweltgesetzen für das Institut erstellt, der von der Pflegedienstleitung regelmäßig aktualisiert wird.

In einer Tabelle sind die wesentlichen Umweltaspekte für unser Krankenhaus definiert und die Handlungsbedarfe und Verbesserungspotentiale identifiziert. 13 Umweltziele ergeben sich aus dieser Tabelle, die in einem Bericht im Januar 2003 zusammengefasst sind. Die Umweltziele betreffen die Bereiche Sterilisation, Labor, Wasserwirtschaft, Energieversorgung, Abfallwirtschaft, Reinigungsprodukte, Wäscherei und Nuklearmedizin.

Seit Februar 2002 existiert ein System zur Abfalltrennung von Papier für die 300 Arbeitsplätze im Institut, das ein Recycling des gesamtes Papieraufkommens ermöglicht.

Im 2. und 3. Quartal 2003 wird das IPC seine Umwelterklärung und alle notwendigen Dokumente für die Zertifizierung erstellen und diese dem Umweltgutachter unterbreiten. Eine Praktikantin, die ein D.E.S.S. (praxisorientiertes Diplom im Anschluss an den Magister) in Qualität und Sicherheit in Gesundheitsberufen vorbereitet, wird von April bis Oktober 2003 im Projekt EMAS arbeiten.

2/ Schulungsaktivitäten / Kommunikation

Unsere Multiplikatoren haben an 4 Schulungen teilgenommen, die jeweils im Juli 2002 in La Ciotat, im Oktober 2002 in Marseille, im November 2002 in Goslar und im März 2003 in Marseille stattgefunden haben. Die nächste Schulung ist im September dieses Jahres in Siena geplant.

Im Fortbildungsplan für das Jahr 2003 hat das Institut 15 Schulungsmodule in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Hygiene für einen Betrag von 6100 € (z.B. chemische Risikoprävention, Einsatz von medizinischen Gase, Umweltschutz etc.) vorgesehen.

Die Maßnahmen zur Kommunikation und Sensibilisierung sind wie folgt:
- Interne Information im IPC-Infoheft (Hauszeitung), die sich mit Umweltproblemen beschäftigt
- Eine Informationsseite im Internet und Intranet, wahrscheinlich im Rahmen einer breiter angelegten Information zum Thema "europäische Projekte"
- eine Broschüre zum Umweltschutz im IPC.

3/ Schulungen mit eLearning

Wir befinden uns noch in der Untersuchungs- und Definitionsphase von geeigneten Themenbereichen.

Wir haben bisher 3 Themenbereiche definiert, die multimedial aufbereitet werden sollen:
- Gefahrstoffe (chemische Produkte)
- Abfallbehandlung (Trennung, Entsorgung etc.) - Brandschutz.

Außerdem arbeiten wir an der Analyse zur Einführung der Plattform QDS in das Netzwerk des Instituts.

 

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Asklepios Harzkliniken GmbH

IEM in Hospitals
Etappenbericht
07.05.03

Umweltrelevante Aktivitäten

Im September 2002 wurde die Umweltpolitik der Asklepios Harzkliniken GmbH definiert und auf der Projektwebsite veröffentlicht. In der Umweltpolitik der Asklepios Harzkliniken GmbH werden die umweltbezogenen Gesamtziele und die Handlungsgrundsätze für alle drei Kliniken in insgesamt acht Umweltleitlinien formuliert. Außerdem wurde zur Unterstützung der Geschäftsführung bei der Durchführung von Umweltmaßnahmen eine Umweltkommission ins Leben gerufen.

In der Bestandsaufnahme vom Dezember 2002 wurde die damalig aktuelle Umweltsituation untersucht. Mit Hilfe von 19 Checklisten wurde in dieser Umweltprüfung ein hoher Handlungsbedarf im Bereich Abfall und Energie ersichtlich.

Das Ergebnis der Umweltprüfung hat gezeigt, dass bereits ablauforganisatorische Regelungen in den Asklepios Harzkliniken GmbH vorhanden sind. Allerdings besteht noch in folgenden Bereichen geringer Optimierungsbedarf:
· Gefährliche und Nicht gefährliche Abfälle
· Wasserverbrauch
· Abwasser
· Energienutzung
· Materialverbrauch
· Notfallvorsorge
· Lieferanten und Unterauftragnehmer
· Unternehmensführung
· Gesetzliche Vorgaben / Regelungen / Bestimmungen

Für diese Bereiche wurden die Umweltziele der Asklepios Harzkliniken GmbH definiert.

Maßnahmen zur Kom munikation / Verbreitung der Projektergebnisse

Seit September 2002 existiert ein projektinternes Kommunikationssystem. Zu diesem gelangt man über den geschützten Bereich der Website der Harzkliniken.

Ab November 2002 erfolgt die Veröffentlichung der projektbezogenen Umweltprüfung und Umweltdaten über das Internet.

Im Juli 2002 wurde in Marseille der Prototyp der Lern- und Kommunikationsplattform erstmalig vorgestellt. Die Bereitstellung des Prototyps wurde ab November 2002 als Internetversion gewährleistet.

Maßnahmen der Harzkliniken, welche zur Verbreitung des Projekts dienen lauten wie folgt:
· Internetpräsenz ( www.harzkliniken.de)
· Schaukasten im Krankenhaus für die Öffentlichkeit
· Regionale Presse
· Mitarbeiterzeitung BLICK
· Vorträge / Symposien

Schulungsaktivitäten / Schulung mit eLearning

Die Multiplikatoren der Harzkliniken nahmen bisher an 3 Schulungen teil:
Die erste Schulung erfolgte auf nationaler Ebene im Juli - November 2002 im Bereich Methodik/ Didaktik.
Die zweite Schulung im Bereich Content Management erfolgte auf transnationaler Ebene (Deutschland) im November 2002.
Die dritte Multiplikatorenschulung erfolgte im Bereich Methodik/Didaktik im April 2003 auf transnationaler Ebene (Marseille).
Die nächste transnationale Schulung ist für den Herbst 2003 in Siena geplant.

Nach erfolgter Auswertung der Mitarbeiterbefragung zum Thema Umweltmanagement, lagen im Oktober 2002 die Qualifikationsbedarfe vor. Daraus wurden im November 2002 konkrete Qualifikationsprofile ermittelt.

Seit Mai 2003 liegen folgende umweltrelevante Themen als eLearning-Lerneinheiten vor:

· Lerneinheit Wasser
· Lerneinheit Energie
· Lerneinheit Sachgerechte Abfallentsorgung
· Lerneinheit Brandschutz

Insgesamt wurden schon über 500 Mitarbeiter der Asklepios Harzkliniken GmbH zu umweltrelevanten Themen umfassend geschult.

 

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