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Didier
PETIT
LIFE III Etappenbericht
11 April 2003
1/ Umweltrelevante Aktivitäten
Die
Direktion des Instituts hat im September 2002 eine Umweltpolitik
verfasst und ein Umweltkomitee gegründet, das sich aus den Multiplikatoren,
Fachexperten und einem Verantwortlichen zusammensetzt.
Im
Oktober 2002 wurde eine Umweltanalyse mit Hilfe von19 Checklisten
vorgenommen, die von den Abteilungsleitern der Abteilungen mit umweltrelevanten
Aktivitäten durchgeführt wurde. Diese Checklisten zeigen Handlungsbedarf
vor allem beim Abfall und Energie auf.
Auf
der Basis der im Internet zur Verfügung stehenden geltenden Gesetze
für Gesundheitseinrichtungen in Frankreich wurde im Januar 2003
ein Register mit den relevanten Umweltgesetzen für das Institut
erstellt, der von der Pflegedienstleitung regelmäßig aktualisiert
wird.
In
einer Tabelle sind die wesentlichen Umweltaspekte für unser Krankenhaus
definiert und die Handlungsbedarfe und Verbesserungspotentiale identifiziert.
13 Umweltziele ergeben sich aus dieser Tabelle, die in einem Bericht
im Januar 2003 zusammengefasst sind. Die Umweltziele betreffen die
Bereiche Sterilisation, Labor, Wasserwirtschaft, Energieversorgung,
Abfallwirtschaft, Reinigungsprodukte, Wäscherei und Nuklearmedizin.
Seit
Februar 2002 existiert ein System zur Abfalltrennung von Papier
für die 300 Arbeitsplätze im Institut, das ein Recycling des gesamtes
Papieraufkommens ermöglicht.
Im
2. und 3. Quartal 2003 wird das IPC seine Umwelterklärung und alle
notwendigen Dokumente für die Zertifizierung erstellen und diese
dem Umweltgutachter unterbreiten. Eine Praktikantin, die ein D.E.S.S.
(praxisorientiertes Diplom im Anschluss an den Magister) in Qualität
und Sicherheit in Gesundheitsberufen vorbereitet, wird von April
bis Oktober 2003 im Projekt EMAS arbeiten.
2/
Schulungsaktivitäten / Kommunikation
Unsere Multiplikatoren haben an 4 Schulungen teilgenommen, die jeweils
im Juli 2002 in La Ciotat, im Oktober 2002 in Marseille, im November
2002 in Goslar und im März 2003 in Marseille stattgefunden haben.
Die nächste Schulung ist im September dieses Jahres in Siena geplant.
Im
Fortbildungsplan für das Jahr 2003 hat das Institut 15 Schulungsmodule
in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Hygiene für einen Betrag
von 6100 € (z.B. chemische Risikoprävention, Einsatz von medizinischen
Gase, Umweltschutz etc.) vorgesehen.
Die
Maßnahmen zur Kommunikation und Sensibilisierung sind wie folgt:
- Interne Information im IPC-Infoheft (Hauszeitung), die sich mit
Umweltproblemen beschäftigt
- Eine Informationsseite im Internet und Intranet, wahrscheinlich
im Rahmen einer breiter angelegten Information zum Thema "europäische
Projekte"
- eine Broschüre zum Umweltschutz im IPC.
3/
Schulungen mit eLearning
Wir
befinden uns noch in der Untersuchungs- und Definitionsphase von
geeigneten Themenbereichen.
Wir haben bisher 3 Themenbereiche definiert, die multimedial aufbereitet
werden sollen:
- Gefahrstoffe (chemische Produkte)
- Abfallbehandlung (Trennung, Entsorgung etc.) - Brandschutz.
Außerdem
arbeiten wir an der Analyse zur Einführung der Plattform QDS in
das Netzwerk des Instituts.
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